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Schmetterlinge

GEDICHTE ÜBER DAS LEBEN, DIE LIEBE UND DIE ALLGEMEINEN DINGE DIESER WELT



WER BIST DU?

 

MANCHMAL wüsste ich schon gerne was DU denkst

WAS du fühlst

Und ob DU mich wirklich kennst.

DU bist ein RÄTSEL.

Doch das macht dich interessant.

DICH zu erkunden

Ist wie einmal um die ERDE

Und wieder zurück

Und dann zu den STERNEN




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 WOHIN

Ich bin verwirrt.

Ich weiß nicht wohin mit mir.

So viel Wege

Führen ans Ziel .

Doch ich suche

Nur den einen

den des Glücks.

Das ist das Leben

Ein Labyrinth

Ein Rätsel

Ein Garten voller wunderbarer Blumen

Und Sträucher und Hecken

Mit Dornen.

Doch die starken Wurzeln

Des Lebensbaumes

Werden mich immer halten

Und irgendwann erden


****** 


 VERLOREN

es ist ein komisches gefühl

sich verloren zu fühlen.

So, als ob man der einzige mensch

auf dieser welt wäre

mit den einzigen gedanken und sorgen.

die welt scheint nur noch abstrakt zu sein

und plötzlich ist man nur noch besucher

und steht am rande aller geschehnisse

ist nicht mehr integriert

und lebt doch



 
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 EINFACH

Ich will einfach nur lieben

Will geben

Und eins Werden mit dir

Will dich spüren, deine Seele berühren

Und ganz nahe sein

Für ein paar Sekunden

Oder auch für Stunden

Auf der Wiese liegen

Des Nachts

Und Sterne zählen

Abheben

Und träumen

Gemeinsam mit dir


 

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FALSCHER STOLZ

Falscher Stolz?

Nein, ein gebrochenes Herz,

das keine Kraft mehr hat.

Falscher Stolz?

Nein, eine falsche Hoffnung

An etwas was nie war

Oder nur aus einem Gedankenkonstrukt bestand

Etwas ohne Materie

Nicht greifbar

Das mir einfach aus meiner Hand

Und Sehnsucht entglitt

 

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WANN

Ich mag nicht mehr suchen

Ich will einfach gefunden werden

Will mich ausruhen

Und mein Zelt aufschlagen

Wann wird die Welt begreifen?

Wann wird Zeit still stehen?



 

 ****** 


 

DANKE

Eine Mutter wie DICH zu haben,

ist das GRÖSSTE auf dieser Welt.

Denn LIEBE kann man nicht kaufen.

Und auch ein offenes OHR stets offen

für Kummer und Sorgen,

ist mit keinem GOLD auf zu wiegen.

 

Darum danke ich jeden TAG,

dass ich so eine MAMA hab,

die immer für uns da ist

bei REGEN und SONNE

und mit all ihrer KRAFT so viel

WÄRME schenkt.

 

Selbst, wenn alles

scheinbar zusammenfällt,

ist sie ein FUNDAMENT

BEDINGUNGSLOS

ohne Forderung

mit soviel KRAFT

ihr HERZ fast schenkt.

DANKE, dass es DICH gibt!

 


 ******

  

GEFÜHLE

Gefühle der Verwirrtheit

Und auch der Ungewissheit

Wohin wird mein Weg gehen?

Welcher Pfad

Und welches Schild des Schicksals wird mich leiten?

Wann werde ich ankommen an meinem Ziel?

Wird mich jemand rufen?

Werde ich es merken?

Kann ich es spüren

Mit all meinen Sinnen

Die mir zur Verfügung stehen?

Oder

Werde ich blind, taub und stumm

Einfach nur weitergehen?

 

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 DU MUSST DICH SCHON TRAUEN

Wenn du dich nicht traust

Dann wird es eines Tages

Zu spät sein

Es gibt kein Fahrplan zum Glück

Und erst recht keine Garantie

Für die Zukunft

Doch ich kann nicht ewig warten

Du musst mir schon ein Zeichen geben

Sonst

Geht unser beider Leben

Einfach auseinander

Unsere kleine Blume

Der Baum des Lebens

Wird nie unsere Früchte tragen

 


 ******

 


IRGENDWANN  

Manchmal im Leben

Wandert man durch ein tiefes Tal

In dem Träume

Wie ein lächerliches

Echo durch die Gruft hallen

Hoffnungsfeuer

Nur noch Asche

Selbst die schwächste Glut

Ist erloschen

Nur noch Leere

Ein dumpfer Hall

Ein Sumpf

Aus eigener Angst

Und Verwirrtheit

So geht man weiter

Immer weiter

Bis man wieder

-irgenwann

aufwärts wandert

und die Sonne sieht



 

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BIS ZUM PARADIES

In so einer Welt mag ich nicht leben

Nur Oberfläche und Neid

Neid auf was?

Es wird geredet und doch

 nicht kommuniziert

im Sinn von verstehen

sich einlassen auf das Gegenüber

immer nur seinen eigenen Weg

gehen

Rücksicht-ein Fremdwort

Was fühlt der andere?

Welchen Schmerz trägt er in sich?

Wozu das alles?

Was macht das für einen

Sinn?

Wonach streben wir  auf

Mutter Erde?

Welche Hast und Unruh.

Am Ende

Wartet für uns alle nur das

Selbe Ziel

Wir gehen alle den

Selben Weg

Bis zum Paradies

 


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SCHNEEFLOCKEN

 Ich sehe die Schneeflocken

Wie sie fallen

Wie Gedanken

Wie Erinnerungen

Wunderschön in ihrer Gestalt

Und doch so vergänglich

Erst unschuldig weiß

Und dann nur noch grau

Bis sie ganz verschwinden

 


 ****** 


 

WIR UND DAS MEER

Nur das meer und wir

der himmmel über uns

ein zauberhafter duft an farben

wolkenschlösser bauen

träumen bis in die unendlichkeit

endlich sein

am liebsten für immer



 

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 MACHTLOS 

Die Liebe macht mir Angst

Sie macht mich machtlos

Und weich

Ich kann jeden Atemzug spüren

Bis in die kleinste Pore

Meines vibrierenden Körpers

Ich bin nicht stark genug

  mich zu wehren

Am Ende bleibe ich ohnmächtig

stehen

Und warte darauf

Dass du mich auffängst

Irgendwann





****** 

 

GEFUNDEN

Wir haben uns gefunden

In unserem leben

Ich weiss nicht, ob wir uns

gesucht haben

Zwei Menschen, die sich begegnen

Zwei Welten

und eine Ewigkeit

ein Weg, der sich kreuzt.

Jetzt liegt es an dir

Ob wir gemeinsam gehen

Vielleicht sogar bis ans

Ende der Welt

 

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alle Gedichte dieser Homepage  

© 2005/2006 Simone Herkendell

Schmetterlinge